Österreich setzt auf Bremerhaven

Quelle: Eurogate
17. Dezember 2015 - in Häfen & Logistik

Der 1.000.000ste Bahncontainer aus Bremerhaven ging in diesem Jahr nach Österreich. Verlader war die Spedition Kühne + Nagel Österreich. Der Empfang in Wien war mit einem kleinen Event verbunden, das die Bedeutung Bremerhavens für das Alpenland betonte.

2015 kamen rund 50 Prozent der Exportladungen der Container Freight Station (CFS) Bremerhaven aus Österreich, beispielsweise mit Getränken, Zellulose oder Projektladungen. Österreich ist traditionell ein wichtiger Markt für den Nordseehafen und innerhalb von 24 Stunden per Bahn zu erreichen.

Bahnverbindungen von und nach Österreich werden täglich von mehreren Bahnunternehmen angeboten. Die vier großen österreichischen Bahnhöfe sind Wien, Linz, Enns und Salzburg. Bremerhaven setzt auf den Ausbau seiner Verkehrsinfrastruktur und will mit umfassenden Investitionen die Zukunftsfähigkeit der guten Bahnverbindungen ausbauen.

Wolfgang Schiemann, EUROGATE-Geschäftsführer in Bremerhaven dazu: „Österreich hat einen Seehafen – und der heißt Bremerhaven. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs in den Seehäfen ist es wichtig, mit intelligenten Logistikkonzepten in unseren Nachbarländern präsent zu sein.“

Die CFS in Bremerhaven bietet ein breites Leistungsspektrum. Sie staut Leercontainer im Hafen, so dass österreichische Verlader schnell auf das Equipment je nach Bedarf zugreifen können. Die Packstation liegt direkt auf dem Containerterminal. Die CFS packt zudem Importcontainer aus und lagert die Waren ein, so dass sie jederzeit dort abgerufen werden können.

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