Gemeinsame Handelskammer für Bremen und Bremerhaven

Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven
11. Januar 2016 - in Wissenswert

Am 1. Januar 2016 starteten die Handelskammer Bremen und die IHK Bremerhaven in eine gemeinsame Zukunft. Die neue "Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven" vertritt in den beiden Städten 52.000 Unternehmen. Damit hat die Wirtschaft im Land Bremen eine gemeinsame Interessenvertretung. Die Unternehmen erhalten mehr Service zu günstigeren Bedingungen.

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Bei der Vorstellung vor der Presse sagten Handelskammer-Präses Christoph Weiss und IHK-Präsident Hans-Christoph Seewald dieser Tage: "Die Zeit war reif für eine gemeinsame Kammer, die die übergreifenden Herausforderungen für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven aufnimmt. Ab 2016 gibt es eine wirtschaftspolitische Kraft, die sich für die positive Entwicklung der Wirtschaft in beiden Städten stark macht."

Eine Vielzahl von Doppelstrukturen wurde aufgelöst und Prozesse vereinheitlicht.  Die neue Kammer hat nun acht Geschäftsbereiche und jeweils ein Unternehmensservice-Büro in Bremen und Bremerhaven. Künftig werden die Bereiche Umwelt, Energie und Tourismus für das ganze Bundesland von Bremerhaven aus gesteuert. Die verbleibenden Themenbereiche werden von Bremen aus für das ganze Bundesland betreut.
Kernstück der erweiterten Dienstleistungen in Bremerhaven wird ein Unternehmensservice sein, wie er in Bremen bereits besteht. In der zentralen Anlaufstelle wird Unternehmen in Wirtschafts-, Förderungs- und Verwaltungsfragen unbürokratisch geholfen. Die Beratung umfasst auch die Themen Existenzgründung, Güterkraft- und Personenverkehr, Import- und Exportberatung, Zoll- und Außenwirtschaftsrecht sowie außenwirtschaftliche Bescheinigungen. Die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung sowie die RKW Bremen GmbH beteiligen sich an diesem Servicebüro.

Die Kammer will sich für die positive wirtschaftliche Entwicklung Bremens einsetzen. Dazu gehöre, die maritime Wirtschaft und Logistik auszubauen und Bremen als Industriestandort sowie als Einzelhandels-Oberzentrum in der Region zu stärken. Die Kammer wird ihre Projekte zur Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt und Ausbildung fortführen und sich insbesondere für die Förderung von Innovationen einsetzen.

Ein wichtiger Schritt für das Zusammengehen beider Kammern waren 2015 die formell noch getrennten Wahlen in Bremen und Bremerhaven für das erste gemeinsame Plenum der "Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven".

Fakten zur neuen Handelskammer im Überblick

•    Zwei Standorte: Bremen und Bremerhaven,

•    Mehr als 52.000 Mitgliedsunternehmen,

•    52 direkt gewählte Plenumsmitglieder,

•    11 Fachausschüsse,

•    Ca. 10.000 laufende Ausbildungsverträge, die in Bremen und Bremerhaven betreut werden,

•    Mehr als 4.000 ehrenamtlich engagierte Personen in Gremien, Ausschüssen, Arbeitskreisen sowie als Prüfer und Sachverständige,

•    106 hauptamtliche Mitarbeiter.

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