BLG liefert der UN Hafenanalysen

Quelle: BLG-Chef Frank Dreeke (links) und Ramiro Lopes da Silva, Assistant Executive Director for Operations Services beim WFP, in Rom
03. September 2015 - in Häfen & Logistik

In Krisengebieten werden täglich viele Schiffsladungen von Hilfsgütern angelandet und verteilt. Die Mitarbeiter des Welternährungsprogramms WFP (World Food Programm) der Vereinten Nationen helfen vor Ort mit der Logistik. Um einzuschätzen, ob ein Hafen als Umschlagplatz für Hilfslieferungen geeignet ist, braucht das WFP eine genaue Kenntnis der Infrastruktur der Häfen. Die bekommt sie unter anderem von der BLG.

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BLG-Chef Frank Dreke vereinbarte kürzlich mit dem UN-Assistant Director for Operational Services, Ramiro Lopes da Silva, dass die BLG ihre Hafenanalysen dem WFP auch weiterhin zur Verfügung stellen wird. Damit wird humanitäre Hilfe in Krisengebieten wesentlich erleichtert.

Jedes Jahr verteilt das WFP bis zu drei Millionen Tonnen Lebensmittel per Flugzeug, Schiff und Lkw. 3.000 der 14.000 Mitarbeiter des WFP arbeiten in der Logistik. Die UN-Abteilung verfügt über eine Datenbank, in der Informationen über die Gegebenheiten vor Ort gesammelt werden. Die BLG unterstützt diese Datenbank seit 2012 mit ihren Hafenanalysen. Sie stellt Mitarbeiter frei, die vor Ort Informationen über die örtlichen Gegebenheiten sammeln: Die Wassertiefen im Hafen, die Dienstzeiten des Zolls oder der Zustand der Kräne sind bei der Weiterverteilung der Hilfsgüter wichtig. So können Häfen ausgesucht werden, die sich für den Umschlag der Hilfsgüter gut eignen – damit die Versorgung der Menschen in den Krisengebieten optimal läuft.

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